Ja nun!

Was soll man sagen. Perfektes Wetter, die Kleinen nach einer Woche Totalentzug vor dem Kinderkanal geparkt und mit dem Patenkind ins Intenetcafé abgezwitschert. Der Froster ist voll Eis, heute abend essen wir selbstgebastelte Hamburger.

Statt einem Berlingo habe ich einen Ford Cmax bekommen und den hab ich mittlerweile sehr lieb. Bis auf die üblichen “ups hier wollte ich aber nicht hin”-Effekte schlage ich mich gut mit Mallorcas Strassenführung. Und sogar Pünktchen für das ü gibt es jetzt auf jeder Tastatur.

Nee ohne Quatsch, das ist einer der entspanntesten Urlaube, die ich in den letzten Jahren verbracht habe. Und das schreibe ich nicht nur, weil das Patenkind mitliest.

Gestern waren wir schwimmen in Annikas persönlicher Traumbucht. Wenig Sand, viiiiiele Felsen und viele lustige Fische und in einigen Metern auch prächtige Seeigel.

Bisher gab es nur wenig Sonnenbrand und ordentlich Wassermelone. Abendspaziergänge vom Feinsten - bei 26 Grad macht sowas auch Spass.

Jetzt hat es allerdings ein paar mehr Gräder und wir lieben das klimatisierte Interercafé, auch wenn wir uns hier vermutlich eine Lungenentzündung holen.

So, das war´s für heute.

Sodele!

Die Koffer sind gepackt, sogar der Laptop darf mit. Alles gewaschen, die Bügelwäsche auf einen Korb reduziert. Die Putzfrau instruiert, die Schnecken in Obhut gegeben, die Oma noch mal gedrückt, Ersatzlinsen eingepackt, noch eine feine Körperbutter gerührt (Mmmmmmmmango) Alle Blumen gegossen, verraten, wo der Rasenmäher steht. Es fühlt sich so perfekt an. Was hab ich bloß vergessen? Egal, nix, was es auf Mallorca nicht zu kaufen oder bei der Tante zu leihen gäbe.

Heute viel telefoniert. War nicht nur Schönes, was es da zu hören gab. Aber ich kann nur sagen: Schau mich an, mir geht es auch wieder ganz gut. Dass ich trotz der schlechten Nachrichten heute durch die ganze Wohnung getanzt bin, darf den Betroffenen Hoffnung machen, oder?

Natürlich habe ich wieder pünktlich zu Reisebeginn… Aber was solls, immerhin stimmt das Wetter. Und das die ganze nächste Woche lang. Ja, kiloweise Sonnencreme ist auch dabei.

Ja, ich sprudele mal wieder über. Ja, ich nehme jetzt die Beruhigungstablette ;o)

Noch Fragen?

Wetter auf Mallorca
Wetter auf Mallorca

Hmmmm,

in meinem Wohnzimmer riecht es nach verbranntem Kabel und ich finde die Quelle nicht. Habe alle Zentralschalter ausgeknipst und bin schnüffelnd durch die Gegend getapst. Es stinkt um die Ständerwand, die Küche und Wohnzimmer trennt. Aber es kommt nicht aus den Steckdosen und Schaltern. Auch nicht aus dem Laptop. Da werde ich wohl im Schlafzimmer das Fenster offen und die Tür zu lassen und mich auf die Rauchmelder verlassen. Ob ich die Schnecken evakuiere? Oder ihnen einfach viel Glück wünsche? Mit ins Schlafzimmer mag ich die nicht nehmen, denn das knuspert mittlerweile ziemlich laut, wenn die an der Sepiaschale knabbern. Nein, kein Scherz!!!

Ein Wunder!

Ein freundlicher Informatikstudent hat mich heute besucht und einen fehlerhaften Druckertreiber ausgetauscht, sowie ein Ressourcenfressendes Antivirusprogramm durch ein netteres ersetzt. Und jetzt ist die Kiste wieder so flott, dass es wieder Spaß macht, damit zu arbeiten. Demnächst bekommt er noch etwas Arbeitsspeicher verpasst und dann ist das Ding ja sowas von geliftet.

Danke an Tin@ für den Tipp!

Oh weh!

Fritz Müller ist verschwunden. Bzw. heute nicht aufgetaucht. Und jetzt gucken mich meine Kollegeninnen alle komisch an. Wo ich doch gerade Fingerhut im Garten gepflanzt habe, und so…

Ich brauch ein Alibi!!!

Arschloch!

Fritz Müller* ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein
Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch, Fritz Müller ist ein Arschloch

* Anmerkung der Redaktion: Der Name wurde geändert. Die echten Fritz Müllers bitte ich um Verständnis, es hätte auch Franz Meier oder Florian Mettenbroich heißen können

Grün-weiß und andere Fortschritte

Gestern habe ich mich wieder in die Boulder-Halle geschlichen.
Bei Temperaturen kurz vor dem Siedepunkt habe ich mich zwar gefragt, ob ich bescheuert bin, aber ich hab’s trotzdem getan. Und gucke da, es gibt erfreuliches zu berichten:

Erst mal habe ich die Route geschafft, an der Annika und ich zuletzt kläglich gescheitert sind. War definitiv reine Frage der Erschöpfung.

Dann habe ich mir doch mal so ein grün-weißes Dings vorgeknöpft. War böse, ging aber.
Dann kam Herr H aus F und gab mir ein paar Tips zur Technik und zum Kräftesparen. Ich hätte gerne Kräfte gespart, aber da war nix mehr da für mein Sparschwein.

Herr H aus F stand also hinter mir, sprach ermutigende Worte und war bereit, mich aufzufangen. Nicht, dass ich nicht prinzipiell bereit wäre, mich von einem gut verdienenden, hübsch austrainierten Anfangsvierziger mit guten rhetorischen Fähigkeiten und einem Humor, der noch böser ist als meiner auffangen zu lassen. Allein ich hatte Mitleid mit Herrn H aus F. Ich fühlte mich wie ein Kartoffelsack - ein schwitzender Kartoffelsack noch dazu. Ich wollte einfach nicht, dass Herr H aus F das Gefühl hat, von glitschigem Knollengemüse erschlagen zu werden.
Jedenfalls hab ich trotzdem was gelernt (auch über meine Fähigkeit, anderen zu vertrauen) und tuckerte friedlich nach Hause.

Am nettesten fand ich die Aussage über die Art wie Männer klettern (Huargh!!!) und wie Frauen klettern (und jetzt gehen wir die Sache etwas kultivierter an)

Hübsch war auch, wie drei von denen, die es wirklich gut konnten (inclusive Herrn H) sich an einer Stelle so ziemlich die Zähne ausbissen, bis dann einer meinte: Das kann höchstens eine Frau. Ich verbiss mir das Angebot, das mal zu probieren (no way) und kam zu dem Schluss, dass Klettern ein frauenfreundlicher Sport ist.

Der Muskelkater heute war moderat. Morgen sehe ich dann weiter…

Neu entdeckte Musikalität:

Mein Gesang schallt aus der wirklich kühlen Waschküche:

Hier will ich sein, hier will ich bleiben…

Des Rätsels Lösung

Ich hab mich ja schon öfter gefragt, was Frauen dazu bringt, ohne Unterwäsche herumzulaufen.

Im kurzen Rock die Beine übereinanderschlagen und die Reaktion der Umwelt zu testen wird ja auf die Dauer langweilig.
Die gute Belüftung soll auch gut für die Gesundheit der Schleimhäute sein. Kann man allerdings auch gut Clotrimazol und Co erreichen.

Ich weiß aber seit heute noch einen weiteren guten Grund, den Slip lieber wegzulassen: Muskelkater!

Und das kam so: Eigentlich hatte ich ein Kletterwochenende eingeplant. Patenkind und ich wollten mit einem Schulkameraden, der des Kletterns kundig ist und dessen Freundin in der Pfalz oder in Franken zelten und uns in die Grundbegriffe des Kraxelns einweihen lassen. Nun war aber die Wettervorhersage in beiden Gebieten für den ganzen Samstag so wenig erfreulich, dass wir das lieber abgeblasen haben.

Also begaben sich das Patenkind und ich am Samstag ins Blockwerk nach Mainz und am Sonntag in den Kletterwald auf dem Wiesbadener Neroberg. Und der Muskelkater heute morgen war wirklich so grausam, dass ich beim Hochziehen der Unterhose vor Schmerzen leise fiepste. Ich hätte sie am liebsten für den Rest des Tages weggelassen.

Habe ich aber nicht, liebe Kollegen!!! Ich habe dafür keinen grünen Tee heute getrunken um das unliebsame Erlebnis nicht unnötig oft zu wiederholen.

Allerdings war auch das Essen kein richtiger Spaß, weil das Hantieren mit Messer und Gabel grausig in den Unterarmen zog.

Trotzdem macht das Bouldern richtig Spaß. Könnte duchaus wieder vorkommen. Und auch der Kletterwald ist eine wirklich feine Sache. Wenn der Schmerz erst nachgelassen hat kommt der in Kelkheim dran.