Ätsch, daneben!

•Dienstag, 10. November 2009 • Kommentar schreiben

Immerhin hat die Schweinegrippe mich knapp verfehlt. Die hat meinen Cousin erwischt. Bisher scheint sie mild zu verlaufen. Er klagt hauptsächlich über Langeweile.  Armes Wutzchen.

In der Schule meiner Kinder hat es den ersten Fall gegeben. Bin gespannt ob die auch irgendwann dicht machen. Dann hab ich ein lustiges Problemchen. Denn meine Firma macht mit Sicherheit nicht zu. Naja, bleiben wir mal optimistisch… Schwein muss man haben ;o)

Was soll das?

•Freitag, 6. November 2009 • Kommentar schreiben

Mittlerweile hab ich noch die Kotzerei gehabt und jetzt kuriere ich schon wieder eine heftige Blasenentzündung aus. Ich hab bisher häufige Erkrankungen mit Stress oder anderen psychischen Belastungen in Verbindung gebracht.
Aber momentan geht es mir gut – mal von den körperlichen Gebrechen abgesehen.
Der nächste Schnupfen ist mir auch sicher, denn die Kindelein schneufeln lustig vor sich hin.
Muäh!

Hab ich das wirklich verdient?

•Montag, 19. Oktober 2009 • 3 Kommentare

Nein, hab ich nicht. Soviel schon mal vorweg.

Heute nacht bin ich von brutalen Halsschmerzen wach geworden. Da ich seit 2 Tagen auch noch Herpesbläschen am Mund habe, schwante mir gar nichts Gutes.
Während ich mit Salzwasser gurgelte und auch noch welches in die Nase kippte, übergab sich die Katze aus lauter Mitgefühl in so ziemlich jedes Zimmer unserer Wohnung. Also nach der Rosskur noch putzen und desinfizieren und den Kater misstrauisch beäugen. Eigentlich müsste er leer sein…

Heute morgen immernoch Halsschmerzen, den Kater gefüttert und das Beste gehofft. Tagsüber heíßer Tee und Halsbonbons und viele positive Gedanken an mein Immunsystem geschickt.

Gegen Feierabend gemerkt wie sich die Birne mit Rotz füllt und mir so seltsam heiß wird. Angefangen zu husten.

Zuhause festgestellt, dass der Kater nicht gefressen hat, sich aber immerhin nur einmal über Fensterbank und Couch entleert hat.

Fühle mich wie ein Hochofen, hab aber kein Fieber. Der Husten tut dafür inzwischen im Kopf weh. Der Kater verweigert sogar Katzenmilch mir trieft die Nase und meine Ohren spielen das lustige Ich-hör-was -ich hör-nix-Spiel.  Eigentlich wollte ich toll erholt sein. Statt dessen werde ich mich wohl ziemlich bald im Bett zusammenrollen und mich fragen, ob Kater oder ich zuerst zum Arzt gehen müssen. Schade, dass es da nicht einen Dottore für beide gibt.

Zunächst versuche ich es mit einem ausgesuchten Leckerli für den Kater und Maultaschen für mich.

Siggi and me

•Sonntag, 18. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

So, jetzt weiß ich auch, wie das so ist als Maskottchen. Also, gefroren habe ich jedenfalls nicht. Witzig ist, dass jeder einen angrinst. Egal ob Kind, Männlein oder Weiblein, alt oder jung. Alle finden einen nett und nehmen auch die Flyer, die man austeilt. Die gleichen Flyer von einer unkostümierten Frau verteilt interessieren kein Schwein. Später in der Halle vor fast 5000 Zuschauern macht man Blödsinn mit den anderen Maskottchen, lässt sich mit giggelnden Teenagern und Kleinkindern fotografieren und wird mit Löffelbisquits gefüttert (frischen aus der Tupperbox) Leute, die wahrscheinlich selbst schon mal in so einem Kostüm gesteckt haben bieten einem was zu trinken an. Kesse 7-jährige ziehen einen am Schwanz, 14-jährige coole Jungs geben einem im Vorbeigehen die Fünf. Es hat Spaß gemacht, aber es war ziemlich anstrengend. Um so zu schwitzen muss ich sonst in die Sauna gehen. So, und hier jetzt das Suchbild. Wo ist die Danny???

Danny wird berühmt

•Sonntag, 18. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Leute, heut werd ich berühmt!!!

Mein Cousin hat gestern sehr geschickt das Gespräch auf die Tatsache gelenkt, dass die Mainhatten Skywheelers (Bundesliga Rollstuhlbasketball) heute bei den Deutsche Bank Skyliners in der Ballsporthalle zu Gast sind. Dummerweise ist die Frau, die in Siggi, dem Maskottchen steckt, ausgefallen. Tja und gutgelaunt und anscheinend allzu erholt, hab ich mich angeboten, einzuspringen. Ich also heute vor tausenden von Basketball-Fans in der Ballsporthalle Frankfurt. Allein die Idee hat mich fast platzen lassen vor Lachen.

Eine Woche Urlaub als kinderloser Single hat mir wirklich gut getan. Essen können, wann und was ich will und vor allem nichts zu essen, wenn mir nicht danach ist, ist schon allein ein gewaltiges Gefühl von Freiheit.

Das Haus verlassen wann immer ich will, keine Hausaufgaben nachsehen zu müssen, lesen, dösen, baden, herumwursteln ohne den ständigen Ruf: „Mama komm mal ganz schnell“. Keine Streitereien und Kloppereien auf der Couch, wenn ich bloß meine Ruhe haben will. Ich muss nur meinen Kram aufräumen und meine Klamotten einsammeln. Ich kann die ewige Mama-Platte abstellen. Die mit den Dauersuperhits: Was machen die Drecksocken auf dem Sofa, Räum Deine Schuhe da weg, alte Unterhosen bitte in die Wäsche, ich kann in Deinem Zimmer nicht mehr gehen, wieso klebt eine halbe Tube Zahnpasta am Waschbecken? Wer hat gegen den Spiegel gespuckt? Was Du da anhast, ist nicht Dein Ernst…

Ich verlasse das Haus ohne Taschentücher (manchmal ein Fehler), Pflaster, Getränke. Ich futtere ungesundes Zeug wann und wieviel ich mag. Vor allem muss ich es mit niemandem teilen.

Ich kann eine Damenunterwäscheabteilung durchstöbern, ohne dass meine Kinder sich Negligees umhängen und in den Gängen Walzer tanzen, oder meine Tochter eine riesige Miederunterhose aus einem Wühltisch hervorzerrt und ihrem Bruder quer durch den Laden zuschreit: Guck mal, XXXL, das ist eine Mann-Mobilia-Unterhose.

Nur heute, wo ich in das Kostüm von Siggi dem Fuchs schlüpfe, da hätte ich die Beiden gerne bei mir.

Nächste Woche gehe ich wieder arbeiten, aber die Kinder sind noch immer weg. Das ist noch immer halb wie Urlaub.

Und wenn sie dann übernächste Woche wieder da sind, freu ich mich, finde Muffelsocken überall und nirgendwo, Esse gesund und den Rest heimlich, schleppe Taschentücher, Pflaster, und sonstiges Zeugs mit mir rum, kaufe meine Wäsche im Schnellverfahren oder gar nicht und bereite Mahlzeiten, denke an Brot und drohe mit den unmöglichsten Dingen, wenn sie nicht aufhören, sich um jeden Pups laut und unter Einsatz von Gewalt zu streiten.

Ostern sind sie wieder beim Papa!

FSI

•Donnerstag, 17. September 2009 • 4 Kommentare

Gerade habe ich den Begriff FSI erfunden. Nein, es ist keine Krankheit und auch keine neue Krimiserie.

FSI steht für Frequently Searched Items, also für Dinge die irgendwie immer verschwunden sind, wenn es gerade gar nicht passt. Die Zahl der FSIs pro Haushalt ist direkt proportional zur Anzahl der Kinder. Und dann kommt da noch so ein persönlicher Exponent dazu, der sich an der Anzahl der Leute im Haushalt orientiert, deren Nachname mit G beginnt.

Die Top Artikel auf meiner FSI Liste sind momentan:

Die Stöpsel der durchaus zahlreich vorhandenen Wärmflaschen
Das Kirschkernkissen
Die Gelkissen, die man in der Mikrowelle erwärmen kann.

Da bei mir momentan sowieso die Nähmaschine ständig auf dem Tisch steht, ist ja nichts leichter, als ein neues Kirschkernkissen zu nähen. Und schwupps gibt es ein neues Top FSI:

Der Trichter, mit dem ich immer die Kirschkerne in das Kissen fülle.

Was sind denn derzeit Eure Top FSIs?

Lyrisches zum Herbstbeginn

•Donnerstag, 17. September 2009 • Kommentar schreiben

Kinder sprach die Frau Mama,
wozu sind Eure Schlappen da?
Ihr wisst doch, wenn der Herbstwind weht
die Blase schon auf Abruf steht.
Sie sucht nur einen Weg zu finden
um sich mal richtig zu entzünden.
Die Kinder nicken, diese Herzensguten
Und tragen Schlappen – für ein paar Minuten.
Drum wiederholt sie’s für die Kleinen Süßen
und selbst läuft sie auf nackten Füßen.

So kommt was letztlich kommen musste,
obwohl sie selbst am besten wusste
was zu vermeiden und was gut zu tun.
Auch Mum ist mal ein dummes Huhn.
Nun sitzt sie da mit Pein im Blick
und schaukelt vorwärts und zurück.
Ach was wär die Ärmste froh,
müsst sie nie nie mehr aufs Klo.
Doch leider muss sie ständig hocken
immerhin mit dicken Socken.

Und wenn wer, Freundin oder Bruder
oder sonst ein fieses Luder
zu ihr vom Honigmonde spricht,
dann kann es sein, dass etwas bricht.
Und dieses etwas wird wohl sein
des bösen Menschen Zungenbein.
Nun hofft sie Ciprofloxacin sei Dank
Dass sie schon morgen nicht mehr krank.
So dass sie wieder sagen kann:
Mensch, zieht Eure Schlappen an!

Halleluja

•Mittwoch, 2. September 2009 • Kommentar schreiben

So, die Oma ist wieder zu Hause. Sie hatte tatsächlich nur einen Kreislaufkollaps. Die Ärzte waren beeindruckt von ihrem Gesamtzustand. Na, hoffen wir mal, dass ich viele viele Gene von meiner Oma abbekommen habe.

Halleluja hab ich auch gesungen, als ich mir auf Youtube den hier angeschaut habe. Ein Tipp von meinem Brüderchen, das auch allerliebst Gitarre spielt, aber für so eine Stimme noch ein paar Liter Waschbenzin trinken müsste.

Wenn der Mann The Rose von Bette Middler singt, hab ich eine mörderische  Gänsehaut. Guckt selbst mal.

Feiern bis der Notarzt kommt

•Dienstag, 1. September 2009 • Kommentar schreiben

Nein, ich meine keine Teenager, die beim Flatrate-Saufen die Kapazität Ihrer Leber überschätzen.

Nöö, diesmal hat es meine Omi übertrieben. Wenn man schon 90 (in Worten neunzig) wird, wird erst mal lustig reingefeiert, dann den spärlichen Rest der Nacht wegen der Aufregung kaum geschlafen und dann gibt es ruckzuck bei einer Familienfeier die spannende Showeinlage zweier Rettungssanitäter im Einsatz.

Kurz vor dem Nachtisch kippte die Omi um und blieb ziemlich lange nicht ansprechbar. Die Omi kippt öfter mal um und auch meine Mutter und ich können das ganz gut. So war der Schreck nicht ganz so verheerend, als bei weniger mit Synkopen vertrauten Familien.

Nach etwas Überredung fuhr Omi mit ins Krankenhaus, wir verlegten den Ort des Feierns in den Garten des Restaurantes, bevor noch jemand meinte, seinen Blutdruck nach Hause schicken zu müssen.  Die Feier ging weiter, wie die Omi uns das aufgetragen hatte.

In unserer Familie kann man sich durchaus leisten, vor sich hinzumeckern, weil man versäumt hatte, die Oma noch im Rettungswagen zu fragen, ob man ihren Nachtisch haben kann.

Auch für die Mutmaßung, die Oma wolle sich vor dem Zahlen drücken wird man nicht direkt gesteinigt. Allerdings muss man damit rechnen, dass jemand das der Oma erzählt und man von ebendieser in den Hintern getreten bekommt. Seit sie Mitte 80 ist, muss sie sich dazu zwar festhalten, ansonsten bereitet ihr das aber keine Probleme.

Jetzt hoffen wir, dass die Oma bald wieder nach Hause darf, denn wir Enkel haben ihr einen Abend im Eppelwoi-Express geschenkt und der muss ja organisiert werden.

Meine Herren…

•Mittwoch, 19. August 2009 • 10 Kommentare

Meine Herren,…

…wir müssen über Ihre Geschlechtsteile sprechen.
Ja, das Thema ist erschütternd, aber was ich heute gesehen habe, hat mich fix und fertig gemacht.
Heutzutage rasiert ja jedermann und auch jedefrau lustig an sich herum.  Über Sinn und Unsinn dieser Maßnahme kann man streiten, aber die regelmäßige Saunagängerin weiß, was angesagt ist.

Und Jungs, so schlecht finde ich das auch gar nicht. Wenn ich Euch schon nackig beäugen kann, wieso dann auch nicht die Teile, auf Die Ihr selbst so stolz seid. Macht ja auch irgendwie einen gepflegten Eindruck, vor allem, wenn frau bedenkt, dass beim Rasieren auf jeden Fall schon mal Seife im Spiel ist. Seife,  Jungs, ist nie eine schlechte Idee.

Sodele, wenn dann also die Sicht frei ist auf des Mannes besten Freund und damit schon mal sicher ist, dass der Gutste in den letzten Tagen auch schon mal mit Seife in Berührung gekommen ist, dann hätte ich da aber einen ganz dringenden Wunsch:

Aber fangen wir aber mal ganz von vorne an:
Rasiert ist schon mal gar nicht mal so schlecht.
Rasiert und leicht gebräunt ist sogar ausgesprochen ästhetisch.
Besonders, wenn die Proportionen stimmen.
Nach den Erfahrungen mit meinem neuen Bügelbrettbezug kann ich nur bestätigen, dass Länge nicht alles ist. Das durchaus hübsche Kerlchen, dessen Handtuch ab Baumwollbügeltemperatur verschwindet, hat einen Penis von ca. 60cm Länge. Jungs, 5 Körbe ungebügelte Wäsche sagen wohl alles…

Aber egal ob kurz oder lang, dick, dünn, oval oder rund: Was überhaupt nicht geht, ist ein Sonnenbrand auf den Eiern.

Leute, da krieg ich ja Schmerzen an Stellen, die ich selbst überhaupt nicht habe.

Hallo! Für sowas gibt es Sonnencreme. Und wenn Ihr nicht Manns genug seid, Euch das Zeug mit laszivem Grinsen in aller Öffentlichkeit einzumassieren (was Frauen aller Altersgruppen und Körbchengrößen übrigens mit voller Berechnung mit ihren Brüsten ständig tun), dann geht meinetwegen auf’s Klo und imprägniert Euch. Aber bitte, bitte, bitte rennt nicht mit feuerwehrrotem Hodensack durch die Gegend. Das ist schrecklich, fürchterlich, gruselig!!!

Die  0,8% Unterschiede in der DNA eines Pavians und eines Menschen haben 100% ig mit dem Ansprechen der Weibchen auf einen hochroten Intimbereich zu tun.

Könnt Ihr das umsetzen, Männer, ja?

Danke!!!