Och nöööö!

•Mittwoch, 30. November 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Kaum hatte ich gestern festgestellt, dass es auf meinem Konto nicht ganz so böse ausschaut wie befürchtet, steht der Stromversorger mit einer Nachzahlung auf der Matte und der Heizungskeller unter Wasser. Ich hoffe nur, da ist kein Wasserrohrbruch in der Wand, die sich der Heizungskeller mit meiner Waschküche teilt. Dort ist nämlich allerliebst gefliest und es wäre blöd, da ein Loch in die Wand hauen zu müssen. 

Und mein Auto klingt komisch und fährt lieber leicht nach links als geradeaus.

Ich werde mir jedenfalls keine Sorgen machen müssen, was mit dem Geld auf meinem Konto passieren soll.

Vertrauensbildende Maßnahmen

•Mittwoch, 30. November 2011 • 1 Kommentar

Heute wollte ich per Online-Banking der Postbank Geld überweisen. Beim Anmelden forderte mich die Seite auf, Cookies zuzulassen, dann könne ich mich auch anmelden. Nix gegen Kekse, aber wir nehmen sie nun mal nicht von jedem. Mein erster Gedanke war, dass meine liebreizenden Kindelein an den Sicherheitseinstellungen gebastelt haben könnten. Aber ein kurzer Check ergab, dass da noch alles in bester Ordnung ist. Na gut sagte ich mir. dann darf eben die Postbank mir explizit Kekse schenken. Eingegeben, den Browser geschlossen, neu geöffnet. Nixda!

Weil mir die Sache irgendwie komisch vorkam, mal kurz Google befragt. Und gugge da, das Phänomen ist seit 18 November für Firefox User bekannt und die Postbank arbeitet an einer Lösung. Heute haben wir den 30. und das Problem ist soweit behoben, dass ich als Explorer Nutzer jetzt dasselbe Problem habe. Das ist doch immerhin Gerechtigkeit. Und dass bei einer Banking-Software mal Programmierfehler auftreten, das kann ja schon mal passieren, oder? Geht ja nur um die Sicherheit von ein paar Millionen Kunden. Uahhh!!!

WhatsApp!

•Freitag, 23. September 2011 • 3 Kommentare

Ich geb’s zu. Auch bei uns gibt es dieses Spielzeug, das eigentlich keiner braucht und darüber hinaus erschreckend teuer ist. Die Tochter war’s, die damit angefangen hat. Die Freundin hatte so ein Dings und es war ja sooooo g…enial und sie wünscht sich nichts mehr außer diesem Dingsda. Ich musste dem Kind allerdings verraten, dass die Verwandtschaft nicht unbedingt von Luxuselektronik in Kinderhand zu überzeugen sei. Nun ist das Kind löblicherweise sehr sparsam und hat ihr nicht unbedingt üppiges Taschengeld jahrelang gebunkert. Und ich hatte nunmal gesagt, dass damit alles was legal ist gemacht werden dürfe. Das Kind schlug also zu. Das Dingsda kam an und wer durfte es einrichten? Moi!
Und wie ich da so vor mich hin fummelte und bastelte fand ich, dass ich eigentlich auch so ein Dingsda haben müsse. Denn es kann wirklich allerhand. Fensterputzen und bügeln zwar nicht, Aber vieles andere. Auch der Sohn prüfte plötzlich seinen Kontostand auf der Opa-Bank und unglaublich aber wahr, bald gab es drei Dingsdas bei uns. Wahnsinn!
Nun hatte ich bei anderen Dingsda-Besitzern gesehen, dass die so eine Progrämmchen drauf haben, mit dem sie untereinander Nachrichten, Bilder, etc austauschen können und das kostenlos. Ja Mensch, da kann man ja gleich einen Teil der horrenden Anschaffungskosten wieder reinbekommen, dachte ich in meiner wirtschaftlichen Art. Und flugs machte ich mich auf um das Progrämmchen anzuschaffen. Der Preis wäre kein Thema gewesen. 79 Cent hätte ich gerade noch investiert.
Aaaaaber – ich bin ja so eine, die gerne erfährt, was Andere von so was halten. Daher lese ich gerne Bewertungen und besonders gerne schlechte Bewertungen.
Tja und da hatten eine ganze Reihe von Leuten heftig bemängelt, dass das Progrämmchen alle Kontaktdaten aus dem Dingsda des Benutzers ausliest und auf einen Dingsda-Hersteller-Server läd und auch noch weiternutzen will. Lehnt man das ab, Hat man 79 Cent vergeudet, denn dann funktioniert das Ganze nicht.
Unglaublich fand ich und suchte nach Dementis. Gibt’s nicht. Es ist wahr. Ein paar hundertmal kann man es in den Bewertungen lesen, aber trotzdem finden Tausende von Leuten das Programm uneingeschränkt – Boah, g…enial.

Nun könnte man sagen, dass es ja kein Problem sei, keiner zwinge mich, die 79 Cent zu investieren.
Nur weiß ich nicht, wieviele meiner Bekannten das Programm nutzen und bedenkenlos der Weitergabe meiner Kontaktdaten zugestimmt haben. Und das finde ich – boah – gar nicht g…enial.

Who the f… is Garfield?

•Dienstag, 31. Mai 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Da saß ich gestern noch den ganzen Tag auf heißen Kohlen und wartete auf das allerletzte Geschenk. Nämlich dasjenige, welches er von mir bekommen sollte.

Es kam nicht mehr an, obwohl ich es recht zeitig bestellt hatte.

Heute schaue ich mir die Sendungsverfolgung an und sehe, dass das Paket am Donnerstag nachmittag, als ich noch im Büro vor mich hin briet    eifrig arbeitete, ausgeliefert wurde. Und zwar an eine andere anwesende Person namens Garfield.

Ich finde es toll, dass der Kater neuerdings auch Pakete annimmt. Nur was hat er damit gemacht? Was kann ein Kater mit einem Uhrenradio, das die Zeit an die Zimmerdecke projiziert, anfangen?

Und außerdem – unser Kater heißt überhaupt nicht Garfield.

Wenn Engel feiern

•Montag, 30. Mai 2011 • 5 Kommentare

Heute wird mein Jüngster 10. Keine Angst! Jetzt folgen keine Sentimentalitäten! Ich weine nicht dem Baby nach sondern sehe mit Staunen wie sich der Kerl entwickelt.

Bei seiner Geburt war er schon ein Individualist. Den geplanten Kaiserschnitt (passend zu Papas Dienstreisen) plante er kurzerhand um. Mit einem Blasensprung eine Woche vor dem Plantermin leitete er eine der turbulentesten Nächte meines Lebens ein. Der Abend war als nettes  Pizzaessen im Kreise meiner Freundinnen geplant. 10 Minuten bevor die erste eintraf, wurde ich undicht.

Auf Rat der Hebamme aßen wir noch in aller Ruhe, denn ich hatte keinerlei Wehen und wir konnten den Papa des Bürschleins nicht erreichen. Und mit vollem Bauch würde man nichtt übereilig zum Messer greifen. Eine der Freundinnen hat kurzerhand den Heimflug des Herrn Papa für den nächsten Morgen um 7 gebucht. Der aber feierte irgendwo mit den Kollegen und hatte das Handy ausgeschaltet. Genau das, was werdende Väter auf Dienstreisen unbedingt tun sollten. Besonders ab der 38. Woche. Wir haben den Nachtportier in einem Hotel im Osten ziemlich kirre gemacht.  Morgens um 2 erreichte ich ihn dann. Man erlaubte mir sogar im Kreissaal zu telefonieren.  Morgens um 7 bestieg er dann sein Flugzeug um gerade noch rechtzeitig einzulaufen, als bei mir schon die PDA saß.

Der Kleine kam, der Papa zog zum Duschen von hinnen, das Kind bekam Atemkoordinationsprobleme und verschwand für eine Woche auf der Kinderintensivstation. Die stillwütige Mutter schlappte ihm samt frischem Kaiserschnitt täglich mehrmals hinterher und alles wurde gut.

Einen eigenen Kopf hat der Junior noch immer. Und zwar einen mit schulterlangen blonden Locken und einem Gesicht wie ein Engelchen. Ein Engelchen, das man gelegentlich wüst erpressen muss, um bestimmte Tätigkeiten zu erreichen. So Tätigkeiten wie Brötchen holen und Duschen.

Lehrerinnen sprechen nur von einem kooperierenden, hilfsbereiten, und  ausgesprochen liebenswürdigen Kind. Seine Schwester weiß es besser!

Heute wird er also 10. Ich bin gespannt, wie es mit dem „Engelchen“  weiter geht.

Now comes the month of Maien…

•Montag, 2. Mai 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Mal davon abgesehen, dass ich hocherfolgreich in den Mai getanzt bin (Der Muskelkater ist ohne Worte) scheint die Sonneneinstrahlung seltsame Dinge zu bewirken. Innerhalb einer halben Stunde haben mich drei Leute auf WKW zu ihrer Freundin machen wollen, die ich im Leben noch nicht gesehen habe. Nur zwei davon waren Männer.
Sexistisch wie ich nun mal bin, habe ich die Anfragen der Männer sofort gelöscht und bei dem Mädel wenigstens mal nachgefragt. Sie fand mein Bild sympathisch. Wow! Tolles Bild, danke nochmal liebes Patenkind.

Wonnemonat hin oder her. Manche Leute sind schon schlimm einsam. Aber im Internet Leute nach Bild aussuchen ist vielleicht nicht die beste Lösung.

Und Friede auf Erden

•Montag, 2. Mai 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Hier ist es die Nachricht Nummer 1 und in Amerika tanzt man auf der Straße. Osama Bin Laden ist tot.

Na und?

Von dem Mann hat man lange nichts mehr gehört. Schon lange zieht nicht mehr er die Fäden, sondern ein neuer im Westen weitgehend unbekannter Führer, der ohne ständig auf der Flucht zu sein relativ frei agieren kann. Kurz: jemand der viel gefährlicher ist.

Da hat jemand ein mottenzerfressenes Löwenfell vom Speicher gezerrt und lässt sich für das Erschlagen der „Bestie“ bejubeln.
Gleichzeitig schürt man die Angst vor Vergeltungsschlägen für den Tod des Topterroristen, der schon lange kein Topterrorist mehr war.

Applaus, meine Herren…

Schamerz

•Sonntag, 1. Mai 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Schlappe 5 Stunden Salsa getanzt und heute tun die Knie weh – man wird eben nicht jünger.

Shopping

•Samstag, 30. April 2011 • 2 Kommentare

Ich war heute mit einer Freundin shoppen. Der Freundin gelüstete es nach einem Cabrio aber die olle BMW-Niederlassung macht schon um 13 Uhr zu.

Zum Trost sind wir in den Baumarkt gefahren. Jetzt hat sie eine Gartenhütte.

Autsch!

•Mittwoch, 27. April 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Wie jedes Jahr hat die erste etwas intensivere Frühlingssonne bei mir einen Monster-Lippenherpes hervorgelockt. Gleich an drei Stellen ging es hundsgemein zur Sache und es tat auch ordentlich weh.

Heute sieht es schon viel besser aus. Es heilt gut und tut auch kaum noch weh. Da hab ich nichts besseres zu tun, als mir beim Kochen ein klitzekleinbisschen Dampf über die Finger fließen zu lassen. Hrgh.

Muss ich mich da über meine Tochter wundern, die ihre rechte Hand – erst kürzlich aus dem Gips befreit – schwungvoll auf einer Silhouettenschere aufgespießt hat. Und natürlich hat es sich infiziert. Immerhin war mein Sohn zuletzt wohlauf und am Stück…

 
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