Ode zur Papstwahl

Ratzi, Ratzi,
sei ein Schatzi
Lad auch Lutheraner ein
zum Abendmahl mit Brot und Wein
und gelegentlich auch Tee
für die Jungs aus der Moschee.

Lass auch Frauen Priester werden
lind’re Zölibatsbeschwerden.
Lass nicht zu, oh Benedict,
dass man Ministranten fickt.

Sag George Bush der tauben Nuss,
dass er in die Hölle muss
Mach fuer Gummis Propaganda
von Zaire bis Uganda.
Segne Schwule, Lesben Heten.
Schuetz auch Mütter, nicht nur Föten.

Hast du dies getan auf Erden,
will auch ich katholisch werden.


4 Antworten to “Ode zur Papstwahl”

  1. Ah, endlich ein Thema, wozu mir als Christ was einfällt.
    Eine Ode an den Papst. Da sagt die Wikipedia:
    Oden (von altgr. ὠδή, Lied) sind Gedichte, die sich durch Feierlichkeit und Erhabenheit auszeichnen.
    Gefeiert wird hier das Abendmahl. Alternativ auch Tee in der Moschee. Jesus begegnet Mohammed.
    Auf dem Tempelberg? Oder war der rechts gekreuzigt? Dann zusammen im Paradies.
    Frauen sind ja im Islam fürs Paradies, nicht für’s Predigen.
    In der katholischen Kirche, wäre zu fragen, was sie denn predigen sollen, die Frauen? Wer in die Hölle muss?
    George Bush nicht. Der ist wiedergeborener Christ.
    Glaubt ihr nicht? Was glaubt Gott darüber? Und Was glaubt ihr statt dessen?
    Sex mit Vollpriestern, aber nicht mit Praktikanten.
    Sex schrankenlos, aber nicht in Uganda, oder im Uterus.
    Keine Kinder, ausser Planwirtschaft. Dafür danach auch Kommunismus, deshalb keine Demokratie! Bis der Kapitalismus ruft, und sie selber Geld verdienen können.
    Aber hier ist die Ode längst zu Ende, und nicht mehr der Papst, sondern der Papa ist Schuld.
    Und dann werden wir wieder katholisch, und begreifen, dass der gekreuzigte HERR alle Schuld weggenommen hat, und die Versöhnung ermöglicht.
    Und gehen wieder gemeinsam in die Kirche statt zum Scheidungsanwalt. Bund gehalten, Ode gerettet.
    Bist du überhaupt verheiratet, Donner?!
    Doch, aber als die Braut.

  2. Was sollen die Frauen in der katholischen Kirche predigen? Wieso sollten sie so viel anderes predigen als die Männer? Wenn es für die Frauen nichts zu predigen gibt, können die Männer genausogut auch gleich die Klappe halten. Die wunderbare Stille kann dann die Gemeinde ein wenig zum Nachdenken nutzen. Nachdenken schadet nur selten.

    Ich weiß nicht, ob der Satz mit der Kirche und dem Scheidungsanwalt direkt mir gelten soll. Ich möchte aber dann doch sicherheitshalber loswerden, dass ich zu Versöhnung bereit war, der Gegenpart aber um jeden Preis von mir weg wollte. Ganz so einfach ist nicht. Das Himmelreich ist weiter weg, als Du denkst.

    Trotz gewaltiger Versuchung deute ich die bräutliche Rolle in Deinem Leben jetzt mal nicht als großes überfälliges Outing.
    Wieso nennst Du Dich Braut? Weil Dein Ehepartner Gott oder Jesus heißt? Gott und Jesus sind männlich, also kann er nur mit einer Frau verheiratet sein? Anzunehmen, dass Gott oder Jesus auch weiblich sein könnten, ist Lästerung?

    Oder ist es so, dass Du in Deiner Beziehung zu Gott soviel Demut empfindest, dass sich für Dich nur ein weibliches Bild anbietet?
    Das Weib als Verkörperung für Demut an sich?

    Donner, wenn das so ist, muss ich mich unmittelbar in mein kapitalistisches Vehikel schwingen um Dir völlig unchristlich den Hals umzudrehen.

    Klar auch ein Verstoß gegen ein Gebot. Aber die Eheleute Gott/Donner werden mir sicher verzeihen und ich komme in den Himmel. Ich glaube bloß, dass ich da gar nicht hinwill, wenn Georgie dort ist.

  3. „Wenn es für die Frauen nichts zu predigen gibt, können die Männer genausogut auch gleich die Klappe halten. Die wunderbare Stille kann dann die Gemeinde ein wenig zum Nachdenken nutzen. Nachdenken schadet nur selten.“

    In der Tat ist nichts nütze, als dass das Evangelium gepredigt werde. Wer das in der gegebenen Situation kann, soll predigen.

    „Das Himmelreich ist weiter weg, als Du denkst.“
    Das Reich Gottes ist denen nahe, die Gott lieben.
    Sein Wort ist nahe deinem Herzen, dass du es tust.

    „Wieso nennst Du Dich Braut? Weil Dein Ehepartner Gott oder Jesus heißt?“
    Wenn der Bräutigam kommt zur Mitternacht, bereiten die Jungfrauen ihre Lampen, und laufen zu ihm hin.

    „Anzunehmen, dass Gott oder Jesus auch weiblich sein könnten, ist Lästerung?“
    Das Wort wurde Fleisch, und wir sahen SEINE HERRLICHKEIT, als einen eingeborenen SOHN des Vaters.

    „Das Weib als Verkörperung für Demut an sich?“
    Das Weib soll demütig sein, der Mann auch.
    Es ist dir gesagt, MENSCH, was gut ist:
    Liebe üben, und demütig sein vor Gott.
    Und wenn du alles Gute getan hast, sollst du trotzdem aus vollem Herzen bekenenn: Ich war nur ein fauler und unnützer Knecht dabei.

    „Aber die Eheleute Gott/Donner werden mir sicher verzeihen und ich komme in den Himmel.“
    Gottes Gerichte sind unausforschlich. Der Gerechte wird aus seinem Glauben leben, und durch seinen Glauben gerechtfertigt.
    Viele werden ins Reich Gottes hineinwollen, und sich auch für würdig halten, aber nicht angenommen werden.
    Denn das Himmelreich leidet allzeit Gewalt, und die mit Gewalt Wollenden werden es an sich reissen.

    „Ich glaube bloß, dass ich da gar nicht hinwill, wenn Georgie dort ist.“
    Wer seinen Bruder verhöhnt, ist des höllischen Feuers schuldig.

    Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet!

  4. Ich verhöhne überhaupt niemanden. Ich gehe ihm schlicht und ergreifend aus dem Weg.

    Gernot, haben wir nicht mal irgendwann festgestellt, dass es in der Bibel immer ein Zitat gibt, das einem passt und auch eines, das genau das Gegenteil besagt? Du willst nicht wirklich, dass ich jetzt einen halben Tag in der Konkordanz verbringe, oder?

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