Winters bone

Da keines der großen Kinos den Film zeigen wollte,  bin ich extra an den Ort meiner Jugendsünden zurückgekehrt. In der Harmonie habe ich dank des guten Wetters noch problemlos eine Karte bekommen.

Über den Inhalt lasse ich mich hier nicht weiter aus, den gibt’s anderswo zu finden.

Nach einem fast sommerlichen Tag habe ich dann tatsächlich bis auf die Knochen gefroren. Ja es war Winter in diesem Film, aber so richtig kalt wurde es einem beim Anblick von Menschen, die durch ihre Armut den größten Teil ihres Gefühlslebens verloren haben.

Was mir an dem Film zu denken gegeben hat, ist, dass sich die Protagonistin und ihre Familie zu Beginn in einem Umfeld bewegt haben, das ich völlig unakzeptabel und an der Grenze dessen was ich für lebenswert halte, finde.

Am Ende des Films, war ich heilfroh, dass ihnen genau das erhalten blieb.

Vieles was über den Film gesagt wird, klingt nach einer Art Horrorfilm, den man sich am liebsten ersparen möchte.

Tatsächlich hat der Film seine eigene Schönheit und beschreibt leider ein in manchen Gegenden der USA absolut realistisches Szenario.

Angucken!

~ von danielag - Sonntag, 3. April 2011.

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