Sinnkrise?

Gerade habe ich über Facebook erfahren, dass Andreas Franz gestorben ist. Ich gebe zu, nie ein gekennender Fan gewesen zu sein. Aber der Mann wohnte quasi bei mir um die Ecke, hatte meinen Traumberuf und ist nur Mitte Fünfzig geworden. Gerade heute bin ich besonders anfällig für dumpfes Brüten.
Ich habe nicht meinen Traumjob. Die Materie interessiert mich nicht wirklich und die Wertschätzung am Arbeitsplatz ist quasi unterirdisch. Die Mehrarbeit und der Druck steigen, das Jahresgehalt sinkt.
Dafür bleibt immer weiniger Zeit für meine ohnehin nicht zuwendungsverwöhnten Kinder, ganz zu schweigen von meinen Hobbies.
Allerdings kann ich Teilzeit arbeiten und kam mit dem Gehalt bisher irgendwie rum.
Aber ist es das wirkiich?
Man (ich zähle mich da mit) wirft unseren Politikern einen allzu sorglosen Umgang mit dem Wort „alternativlos“ vor.
Und was mache ich selbst? Ich schaue zu, wie mich meine Lebenssituation krank macht und ändere nichts, weil es ja keine vernünftigen Alternativen gibt. Finde ich. Hmmm, hier ist dann doch mal kräftiges Nachdenken angesagt.

~ von danielag - Donnerstag, 17. März 2011.

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