Shell und seine menschlichen Gesten…

Gestern wurde in den Nachrichten relativ kurz und knapp berichtet, dass der Shell Konzern den Hinterbliebenen des Nigerianischen Schriftstellers Ken Saro-Wiwa und 8 weiteren Hingerichteten in einem Vergleich 15 Mio Dollar gezahlt hat, um nicht vor einem US-Bezirksgericht wegen Menschenrechtsverletzung angeklagt zu werden.

Heute hörte man schon so gut wie gar nichts mehr über das Thema. Spiegel Online findet die Geschichte nicht berichtenswert. Der Stern berichtet online recht knapp, die Bildzeitung gar nicht. Die Zeit dagegen gönnt sich den Luxus, zu berichten.

So ein Anzeigenkunde wie Shell will ja nicht vergrault werden.

Wikipedia war jedenfalls gestern schon aktualisiert.

Wir haben ja eine Pressefreiheit in Deutschland. Die Presse scheint aber einfach nur so frei zu sein, sich nicht mit einem Ölkonzern anlegen zu wollen.

Vielleicht gehören Verlage ja sogar Ölkonzernen.

Hm, gegen 1-2 Milliönchen würde ich glatt aufhören, über sowas zu spekulieren.

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~ von danielag - Mittwoch, 10. Juni 2009.

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