Ein Dienstag im Bett

Ein Dienstag im Bett ist behaglich und nett…

…Jedenfalls bis alle Knochen weh tun und das Nasenspray alle ist.

Der Infekt, der seit Wochen darauf lauerte, von meiner Tochter auf mich überzuspringen, hat es endlich geschafft.

Kopfschmerzen satt und alle Rotzrohre dicht, so krabbelte ich am Montag zu meiner Hausärztin, nur um entsetzt zu lesen, dass diese die ganze Woche auf Fortbildung sei. Der Vertreter ist so ein ganzheitlicher Kügelchenschwinger. Der warf einen Blick in meinen Hals und wollte mir sofort ein Antibiotikum verschreiben. Wow, da war ich fast selbst beeindruckt vom Ernst meiner Erkrankung.

Ich konnte ihm aber glaubhaft versichern, dass all das weiße Zeug in meinem Hals kein Eiter ist, sondern nur ein Zeichen dafür, dass meine Mandeln ihren Job tun. Wollte ich jedesmal, wenn die so aussehen, Antibiotika schlucken, könnte ich ich von Erythromycin und Co quasi ernähren.

Heute Nacht dann ein entsetzlicher Alptraum: Ich war mit den Kindern und dem Patenkind an einem mir völlig unbekannten Flughafen. Wir wollten nach Mallorca. Plötzlich waren alle drei weg. Ich suchte sie wie blöd und keiner wollte mir helfen. Dann nahm ich einem Putzmann das Mikrofon weg und rief die drei aus. Half aber nichts, sie tauchten nicht auf. 5 Minuten nachdem der Flieger weg war, fand ich sie alle drei wieder, aber jetzt war das Gepäck verschwunden.

Klatschnass aufgewacht und immer noch Kopfschmerzen. Und dann konnte ich mal wieder nicht aufstehen, ohne ständig Sternchen zu sehen. Und jetzt kommt langsam und genussvoll der Husten.

Der Kater findet es schön, dass ich den ganzen Tag da bin. Auch wenn ich komische Geräusche mache.

Wenn ich am Donnerstag wieder fit sein will, muss ich morgen raus aus den Federn. Ich bin wirklich gespannt. Jetzt gibt es schon mal einen prima Fernsehabend. Nur schade, dass man den Kater nicht Chips kaufen schicken kann…

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~ von danielag - Dienstag, 11. November 2008.

3 Antworten to “Ein Dienstag im Bett”

  1. Herzlich gute Besserung aus einem sehr, sehr ähnlichen Krankenlager

  2. Liebe Dani, jetzt bin ich ’natürlich‘ noch ein bisschen hier ‚hängengeblieben‘. 😉 Nur nochmal nachgefragt: War das vielleicht gar kein Mikro, das Du dem Putzmann entrissen hast? Aber was war es denn dann??? Fragen über Fragen …. Schön, dass es Dir gut geht! Frostige Grüße aus der bayerischen Nacht,

  3. Purche!!! Ich bin Ingenieurin und kann durchaus ein Mikro von einem Schrubber unterscheiden.

    Allerdings darf man nie vergessen, dass es auch Konditoren gibt, die Teig in der Form kaufen und in den Ofen schieben 😉

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