Heute morgen in den Nachrichten:

Das Komasaufen wird zunehmend zum Problem., hieß es heute morgen in den Nachrichten. Es kostet nämlich die Krankenkassen ziemlich viel Geld.

In einer Gesellschaft, die in den Unkosten DAS Problem des Komasaufens sieht, kann man sich als Jugendlicher eigentlich nur die Hacke geben bis zum Delirium, oder?

Und so was aus einer Generation, die sich mit ungesunder Ernährung zu Typ-2-Diabetikern mit Bluthochdruck gefressen hat, die ihre Bronchialkarzinome und Raucherbeine der Zigarettenindustrie in die Schuhe schieben wollen, obwohl etwas gensunder Menschenverstand es schon getan hätte. Eine Generation, die in den Achtzigern die Rentenkassen ausgeplündert hat und 4 Legislaturperioden lang einen Kanzler Kohl gewählt hat.

Dass die Jugendlichen keine Lehrstellen haben ist auch nur schlimm, weil die dann nüscht in die Rentenkassen einzahlen und an der mangelnden Bildung und Verrohung ist lediglich zu beklagen, dass sie uns in 40 Jahren nicht den HIntern abwischen werden wollen.

Prost Kinders, Ihr könnt gar nicht anders!

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~ von danielag - Montag, 16. Juni 2008.

2 Antworten to “Heute morgen in den Nachrichten:”

  1. Hm, ich sehe das ein wenig anders: denn wer in der Schule seinen Arsch nicht hochkriegt und statt in ein wenig Bildung auf Komasaufen setzt und sich dann wundert, warum es nicht zu einer Lehrstelle reicht – das geht mir das Mitleid ganz gewaltig ab. Denn Lehrstellen gibt es durchaus, nur vielerorts keine passenden Bewerber.

    Gesoffen haben Jugendliche schon immer, Komasaufen ist in Ländern wie Polen leider an der Tagesordnung. Das ist also kein neues Problem. Ein problem ist höchstens das Alter der Alkoholleichen. Und ich frage mich, warum 12 Jährige bis tief in die Nacht wegbleiben dürfen und das regelmäßig?!

  2. Nur fällt das Interesse an Bildung oder die entsprechende Einstellung zum Alkohol nicht vom Himmel. Ich weiß, es gibt Leute, bei denen der Alkoholkonsum der Eltern abschreckend bis zur totalen Abstinenz wirkt, aber das ist wohl nicht die Regel.

    Die Jugend ist das Ergebnis eines Wertesystems, das von den Vorgängergenerationen vermittelt wird. Und da ist was schiefgegangen. Wenn das öffentliche Interesse an diesem Scheitern nur den Unkosten für die Krankenkassen gilt, dann bekommt man eine Ahnung, was da rüber kommt. Gruselig!!!

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