Neiiiiiiiiin!

Es hätte so nett werden können. Wegen der Grippe noch den Rest der Woche krank geschrieben, aber lediglich noch wackelig auf den Beinen. Im Geiste sah ich mich mit seichter Literatur auf der Couch, die Teetasse in der Hand. Gelegentlich ein kurzer Spaziergang. Leichte Hausarbeit, aber nur gaanz leichte!

Statt dessen: Ein krankes Kind. Und zwar keins, das sich einfach hinlegt und schläft, bis es wieder gesund ist.

Eins das leidet und hadert, weil ein Tanzauftritt ausfällt. Eins das sich langweilt und unterhalten werden will. Eins das, wenn es denn mal schläft, im Bett herumkullert und schnauft und ächzt.

 In dem Zusammenhang noch ein herzliches Dankeschön an die Mutter, die gestern ihr Kind mit Fieber im Hort abgegeben hat. Als es nachmittags auffiel, dass das Kind ernsthaft krank ist, hat es leider ausgeplaudert, dass die Mutter morgens durchaus gewusst hat, dass das Kind krank ist, aber nicht wusste, wohin.

Wem soll man da den Hals rumdrehen? Der Mutter? Oder dem Arbeitgeber, der sie zu soetwas bringt? Oder dem Vater, der es auch wusste, aber sich dank Y-Chromosom automatisch nicht zuständig fühlte?

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~ von danielag - Dienstag, 5. Februar 2008.

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