Heute habe ich auf einer Zeitung, die bei uns in der Firma vornehmlich von Sekretärinnen gelesen wird, den Titel: „So meistern Sie den Spagat“ gesehen. Dazu eine Dame im Chefsessel – auch dem smarten weißen Hosenanzug nach eher in leitender Position.

Hat man solcherlei Tipps jemals auf einer Fachzeitschrift für eher männerdominierte Berufe gesehen?

Neben dem völlig nichstsagenden Artikel eine Buchempfehlung mit dem Titel „Infos für berufstätige Mütter“.

Wieso brauchen berufstätige Väter keine Infos?

Wer schreibt endlich mal das Buch: „Tips für berufstätige Väter – so verhindere ich, dass mein Familienleben zum Teufel geht?“

Nee, nee so richtig doll ist das mit der Gleichberechtigung nicht in Deutschland. Nicht in den Köpfen und schon gar nicht im Alltag!

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~ von danielag - Freitag, 9. März 2007.

Eine Antwort to “”

  1. „Wo haben sie denn ihr Kind gelassen?“, hat mich ein Kollege gefragt, dessen Frau im gleichen Krankenhaus entbunden hatte wie ich – 2 Tage nach mir.
    Ich fragte also „na, und wo haben sie ihr Kind gelassen?“ zurück und er meinte ganz perplex: „das ist daheim, bei seiner Mutter, natürlich!“
    Ich konnte mir ein „haben sie ein Glück, ich muss meins immer in den Kleiderschrank sperren, wenn ich arbeiten gehe“, nicht verkneifen.
    Aber weißt Du, richtig vehement wird dieses „die Mutter gehört zum Kind“ meist von den Frauen vertreten. Männer sagen ja eh am liebsten nichts …

    die Carola

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